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Ich wollte euch mal meine „Experimente“ im Zusammenhang „Handy“ und (insbesondere aber doch eher „in“) „faradayscher Käfig“ zusammenfassen.
Ganz besondere Brisanz hat das Thema rund um einen gewisse Professor Meyl und seine „Skalarwellen“.
Der Laie – zu dem man sich da durchaus auch als Informatiker zählen darf ist mit den Erklärungen – sowohl zu „pro“ als auch „contra“ recht schnell am Ende dessen, über was man mal noch so eben drüber weg lesen kann..
Ganz kurz – es geht mal wieder um „freie Energie“ – und dass „frei“ nicht gleich „kostenlos“ ist sah man schnell am Preis eines Demo-Kits (zwei Spulen, zwei Kondensatoren und nen schicken Koffer) für 1400 Euro.
(Um das vermeintliche Voodoo dieses Dings zu erklären reicht derweil aber auch die Mittlere Reife was möglicherweise der Grund ist, dass der Vertrieb inzwischen eingestellt worden ist (angeblich mangels CE-Prüfung)……
Okay, soweit wollte ich das eigentlich garnicht erörtern, weil GRUPPEN-RELEVANT wird es erst jetzt:

Ursache meines kleines Versuches war ein Artikel in der Süddeutschen von 2013 (Link schenken wir uns) in dem berichtet wurde, dass E. Snowden seine Gäste auf seinem Hotelzimmer bat, ihre Smartphones im Kühhlschrank zu deponieren, da dieser als faradayscher Käfig wirkt und die Funktion des Handys als Wanze unterbindet…

Nun denn – hatte mich irgendwie sofort an die Sache mit den Meyl’schen Skalarwellen erinnert.
Ob Kühli oder MW sollte ja schnurz sein – HF-Dicht sollte beides sein….
Und dass das eben für ganz bestimmte gepulste speziell von Handys benutzten Wellen nicht zutrifft sei eben der unwiderrufliche und felsenfeste Beweis für die Existenz sogenannter „Skalarwellen“.

Alles Bullshit kann ich euch versichern. Und zwar mindestens ähnlichen Ausmaßes wie Meyls Demokit zur Drahtlosen Übertragung von Energie (bei der „natürlich“ – oder besser „angeblich“ mehr ankommt als man sendet).

Jaaaaa Leute ich weiss – den Meisten von euch geht „Meyl sonstwo vorbei. Was ich sehr gut verstehen kann……
Ergebnis:
Mein Kühlschrank – der Gute war ausverkauft- nun hab ich ne Billigkrücke am Hals. Man könnte ihn direkt zur Handy-Hülle umbauen.
Bimmelt! Ob drin‘ oder draußen (also das Handy im Kühlschrank).
Dann noch das getrennte Eisfach probiert – das ist wohl etwas massiver:
Meyl würde tanzen! Auch da hat’s gebimmelt… Tetris, die Techno-Version…

So, und nun kommt aber der Punkt an dem Professor Meyl das Blut in den Adern gefroren wäre und sich sein Doktortitel hätte auf der Stelle pulverisieren müssen.
(Meine Mikrowelle…. Bei SOWAS sollte man nicht sparen Man spielt einfach nicht mit 1000 Watt HF in Kopfhöhe – da darf’s nen Euro mehr sein).
Meine Microwelle hat also genau das getan was man von ihr erwartet: Jede Art von HF abgehalten und am anrufenden Apparat ein „der angerufene Teilnehmer ist derzeit leider nicht erreichbar bescherte“.

Für UNS bedeutet das: Ich weiss nicht wie viele Leute tatsächlich versucht hatten, Ihr in der Microwelle liegendes Handy anzurufen..

!!ACHTUNG!! Microwelle zu jedem Zeitpunkt des Experimentes AUSGESCHALTET !!ACHTUNG!! (Ausnahme siehe unten)

Kann mir natürlich gut vorstellen dass in dieser Skalarwellen-Szene solche „Infos“ einfach ungeprüft weitergegeben werden…
Möglicherweise sind also sowohl Kühlschränke als auch Handys einfach extrem unterschiedlich stark geschirmt – die Leistung des Handys und des nächsten Transponders sind weitere Faktoren.

Wenn ihr sicher gehen wollt: Ruft das Ding kurz an!
Wenn ihr GANZ sicher gehen wollt, wartet bis alle Handys drin sind und schaltet die Microwelle einfach kurz ein.

(Sorry für den vielen Text… Passt aber doch echt wie Arsch auf Eimer mit dem Meyl… Schreibe die nächsten 2 Monate garantiert nix mehr. Versprochen)

(Und wem ich jetzt Lust auf „freie Energie“ machen konnte, Möge doch direkt mal nach „Keshe Foundation – Betrug und kein Ende in Sicht?“ googeln 🙂


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Ich wollte euch mal meine „Experimente“ im Zusammenhang „Han
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Comments (6)

  1. Ralf Dingeldey said on 22-12-2015

    @ Joey Spiderling Ja, hab früher auch viel CB Funk gemacht und hab auch eine Amateurfunklizenz, aber Steckdosenamateur, hab da nie so wirklich viel gemacht.

  2. Uli Herrmann said on 22-12-2015

    Stimmt – Gefällt mir auch gut. Aber auch da würde ich natürlich erstmal den Anruftest machen… Wenn’s trotz Täschchen klingelt war’s das mit der guten Bewertung bei Ebay…
    Werde mir das Ding wohl als Standard-Etwui zulegen was den Vorteil hat, dass das Scheissteil nicht ständig klingelt und nur dann funktioniert, wenn ICH es brauche….

    Scheint aber alles garnicht so „ohne“ zu sein – irgendwie finden die Wellen dann oft doch ihren Weg und so fluchen und wundern sich die Menschen ja quer durchs Internet weshalb die Alufolie nix bringt oder der Kochtopf samt Deckel – und Meyl baut darauf ja gar eine komplette Pseudowissenschaft auf 🙂

  3. Uli Herrmann said on 22-12-2015

    Das mit dem „Akku rausnehmen“ war bislang auch das Mittel meiner Wahl. in dem besagten Artikel in der Süddeutschen war aber zum Beispiel auch die Rede davon, dass bereits eine Knopfzelle wie sie wohl manchmal verbaut sind, damit Timer weiterlaufen, ausreichen würde (So Snowden… was natürlich unwahrscheinlich Glaubwürdigkeit vermittelt *g*). Klar, halte ich auch für übertrieben. Und so ist in der Tat ja auch in vielen Firmen „Akku rausnehmen“ ganz selbstverständlich vor dem Meeting.

    Und wie Du sagst. „Skalarwellen ist so n Ding für sich“. Da hört meine Qualifikation auch auf. Das Demokit aber kann ich als Informatiker und Amateurfunker aber noch mit großer Sicherheit als kompletten Unsinn outen.
    Eine sehr gute Beschreibung dazu findet man hier:
    http://www.xy44.de/skalar/versuche.htm
    (kurzum: Es reicht die „Erdleitung“ (was keine ist) zu kappen – und schon ist aus mit Voodoo)

  4. Ralf Dingeldey said on 22-12-2015

    Eigentlich sollte das Foto als erstes, aber egal.

  5. Ralf Dingeldey said on 22-12-2015

    Das ist mein Handyköcher oder mobiles Funkloch. Das Handy muss bin zum Anschlag nach unten geschoben werden so dass es nicht über die nach innen umgeklappten Kanten geht. Dann kann der Köcher oben offen bleiben und das Handy klingelt trotzdem nicht. Vermutlich, von der Logik müsste das so lange funktionieren, so lange die Öffnung kleiner als die Wellenlänge ist. Ein iPhone passt grad so rein, man muss aber drücken. Es funktioniert sowohl im D- als auch im E-Netz.

  6. Ralf Dingeldey said on 22-12-2015

    Hab auch schon Abschirmtests gemacht um mir ein „Funkloch“ zu basteln. Es muss entweder alles ganz dicht sein, oder es muss speziell gefaltet sein und darf keine zu große Öffnung haben.

    Am einfachsten in Alufolie wickeln, mehrmals rum, das geht eigentlich immer.

    Oder…ich mach mal ein Foto…moment…

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