Anonym im Netz Schütze Deine Identität
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Manchmal ist die Anonymität nicht einfach ein Selbstzweck sondern bittere Notwendigkeit. Überschuldete Menschen mit schlechter SCHUFA bekommen bei vielen Banken kein Konto mehr und sind dort als Kunden gar unerwünscht.

Bei Kryptowährungen wie Bitcoin kann jeder mitmachen. Geld bekommt man zwar auch dort nicht umsonst, aber seine finanzielle Freiheit und Kontrolle zurück. Verschuldet zu sein kann an den Nerven zehren. Daß man keine Kredite bekommt ist ja verständlich, aber daß einem das Geld auf dem eigenem Konto weggepfändet wird oder das Konto gar gekündigt wird, entzieht vielen Menschen die Existenzgrundlage.

Mit Bitcoins jedoch hat derjenige die Kontrolle über das Guthaben, der den kryptografischen Schlüssel besitzt. Bitcoin Verfechter sagen, daß diese Technik das Finanzwesen revolutionieren und die heutigen Banken zerstören wird. So weit muß es aber garnicht kommen. Wer heute von den Banken aufgrund seiner SCHUFA gedemütigt wird, freut sich bereits über kleine, wiedergewonnene Freiheiten:

  • Niemand kann Bitcoinguthaben einfach pfänden oder Konten einfrieren. Niemand kann Geld wegnehmen. Man kann es nur freiwillig überweisen.
  • Niemand kann sehen wie viele Bitcoins man besitzt bzw. wem irgendwelche Bitcoins gehören.
  • Pfändungen laufen ins Leere. Hat der Gerichtsvollzieher doch mal Handy oder Computer mit Bitcoins (sehr unwahrscheinlich) mitgenommen, so hat man mit dem Backup die betroffenen Konten geleert und sein Guthaben in Sicherheit gebracht, bevor der Gerichtsvollzieher in seinem Büro ankommt.
  • Man braucht sein Geld keinem Dritten auf fremden Namen anvertrauen, nur man selbst hat die Kontrolle
  • Man kann jede beliebige Summe in Form eines Passwort-Satzes in seinem Kopf rumtragen (z.B. ins Ausland), ohne dass es jemand sieht

Wie kommt man an Bitcoins?

Diese per Konto oder Bargeld zu kaufen, macht in diesem Szenario nicht viel Sinn. Bargeld kann man schliesslich fast genauso gut verstecken wie Bitcoins. Sinn macht es die Bitcoins online zu erhalten eben Anstelle von Überweisungen auf das eigene Konto (wenn überhaupt vorhanden).

Wer also einen Nebenjob hat, im Netz Waren oder Dienstleistungen anbietet, lässt sich einfach in Bitcoins bezahlen. Diese kann man auch direkt im Netz wieder für Waren (z.B. bei Amazon) ausgeben oder tauscht sie am bessten vor Ort in Euro-Bargeld um, so daß die Beträge garnicht erst auf dem Konto auftauchen. Pfändungsgrenzen adé!

Zum Weiterlesen: Bitcoin Sicherheitsregeln gegen Verlust, Diebstahl und Beschlagnahme

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Anonymität für Schuldner – Mit Kryptowährungen gegen die SCHUFA
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