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Kritik für den Facebook-Pranger der “Bild”-Zeitung. Lob für den Webmaster des Vulgär-Provokateurs Akif Pirincci. Und Zweifel an der gefühlten Übermacht des Hasses im Internet. Ein Rundumschlag zur aktuellen Debatte über fremdenfeindliche Hetze mit dem Kommunikationswissenschaftler Martin Emmer im DL…
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Hass im Netz – “Die Öffentlichkeit muss lernen, mit dem Hass umzugehen”
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Comments (7)

  1. Uli Herrmann said on 26-10-2015

    Bernd, hast Du es mal versucht? also diesem Hass echte Argumente entgegenzusetzen? Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dann souverän mir ihrer Erfahrung! Für Argumente sind die Wenigsten DIESER Typen doch wirklich empfänglich.
    Natürlich mache ich mir zuweilen auch den Spaß und nehme solche Kommentare – im Grunde ohne jeden Informationsgehalt (deshalb ist es auch schwer sie argumentativ zu entkräften) als Steilvorlage um echte Information an den interessierten Leser zu bekommen. Es ist aber ganz schön zermürbend das überhaupt nur lesen zu müssen.

    Im Grunde hast Du aber wohl recht – und in Einzelfällen kann man richtig was erreichen was dann auch wirklich Mut macht. Vor allem wenn man sich Einzelpersonen zur Brust nimmt und mit ihnen diskutiert. Leider ist das ne recht zeitaufwendige Geschichte. Sind ja oft Personen die mit ihrem “noch mehr an Hass als die anderen” versuchen sich in einer Gruppe beliebt zu machen und auf der Suche nach einem Rudel sind. Heisst man müsste ihnen einen Alternative anbieten damit sie da nicht ruckzuck wieder drin hängen.

  2. Bernd Schmitz said on 25-10-2015

    Polemik und Überzeichnung gehören halt auch zum demokratischen Meinungsaustausch dazu, ebenso wie das “trolling” und Satire. Wenn man dem ach so dummen Hasskommentator keine halbwegs gescheiten Gegenargumente vorsetzen kann oder ihn seiner Dummheit überführen, dann sollte man sich mal an die eigene Nase packen. Nur weil sich derzeit der Abfall der Gesellschaft in solcherley treiben ihrem aufgestautem Ärger luft macht, heißt das nicht im Umkehrschluss das jede Argumentation in diese Richtung, wenn auch auf anderem Niveau, nicht richtig oder zielführend sein könnte. Besonders an dem was die Bild gemacht hat, sieht man ja ganz klar das die Wahrnehmung und die objektive Realität oft zwei verschiedene Dinge sind, und das was der jemand als Anprangerungswürdig sieht in Wirklichkeit einfach nur ein Ventil für Frust ist und keineswegs strafrechtlich relevant.
    Mittlerweile würde ich jedoch Jedem davon abraten sich an solchen Diskussionen mit Klarnamen zu beteiligen, da es immer Jemanden mit komplett gegensätzlicher Meinung gibt, der den ganzen Tag Zeit hat sich daran abzuarbeiten.

  3. Uli Herrmann said on 25-10-2015

    Man fällt da unwahrscheinlich leicht darauf rein und befindet sich in dem Irrglauben, dass man mit seiner eigenen Sicht auf die Dinge absolut im Trend liegt.
    Oder andersrum, je mehr die Leute irgendwelches Islam-Feindliche Zeug lesen, desto mehr bekommen sie davon vorgesetzt und werden erst recht verängstigt.
    In letzter Konsequenz entstehen da dann echt solche Vorhaben wie “morgen stürmen wir den Reichstag” – das gabs hier ja wirklich.

  4. Samula Okinawa said on 25-10-2015

    Selektive Wahrnehmung ist dann notwendig, wenn das Gehirn zu viele Einflüsse bekommt. Dient ja dem Schutz vor Überflutung. Die Filterbubble is eher mit Zensurfreudigkeit gleichzusetzen. Alles was mir nicht schmeckt muss vernichtet werden bzw eben aus der Blase ausgesperrt werden. Das wird dann kritisch, wenn sich Admins oder Journalisten oder auch Politiker sich in ihre ganz eigene eben von ihrer Filterbubble erzeugten Realität verkriechen und dann meinen sie könnten sich ein realistisches und sachliches Urteil über irgendwas bilden.

  5. Klaus Meier said on 25-10-2015

    Filterblasen ja, ist ein schönes neues Wort im digitalen Zeitalter für selektive Wahrnehmung aber nichts neues. Sicher ist der “Hass” auch nicht mehr oder weniger geworden, aber er wird mal wieder zum politischen Spielball und das ist die eigentliche Gefahr an der Sache. Denn genau das macht diese Art von “Politik” erst gefährlich. Genau das war auch der Fall schon vor 1933, die Nazis sollten nur Ablenken, aber sie haben uns schon mal gezeigt das man nicht mit ihnen spielen sollte.

    Wie sagte Q aus Star Trak so schön: “wie oft soll ich es noch sagen, spiel nicht mit den Borg”

  6. Uli Herrmann said on 25-10-2015

    Klasse Artikel – den klau ich mir auch mal.
    Ich sehe das ziemlich ähnlich. Und ich sehe auch das Problem mit diesen “Filterblasen”: Die Netzwerke meinen es zu gut mit uns! Einmal Kondome bestellt und Du bekommst täglich neue Geschmacksrichtungen vorgeschlagen aber kaum noch etwas anderes und man muss irgendwann glauben, das Internet ist ne einzige Gummifabrik.. War das zu bildlich? Na ihr versteht was ich meine… Bei Ebay ist das noch okay aber dort wo es um Meinungsaustausch geht, empfinde ich diese Interessen-Filter als ein riesen Problem!
    Eigentlich informiere ich mich gerne umfassend – mit Infos von möglichst unterschiedlichen Seiten mit komplett abweichenden Argumenten (sind ja oft beide Seiten irgendwie richtig und in jedem Falle Interessant).
    Man will ja auch nicht ständig Anonym surfen mit neuen Accounts

  7. Wolfgang Hohlfinger-Niedermayer said on 25-10-2015

    Die Justiz allerdings auch

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