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Ratgeber: Eigentümergemeinschaft streitet Einem Mobilfunkmast müssen alle zustimmen – Freitag, 24. Januar 2014
Mobilfunksendeanlagen auf Dächern sind allerorten zu besichtigen. Wollen sich Wohnungseigentümergemeinschaften durch die Installation der umstrittenen Sender etwas dazuverdienen, ist die Sache aber nicht so einfach.
Sendemasten sorgen für Unmut.

http://www.n-tv.de/ratgeber/Einem-Mobilfunkmast-muessen-alle-zustimmen-article12142341.html

Die Errichtung einer Mobilfunksendeanlage auf dem Haus einer Wohnungseigentümergemeinschaft bedarf der Zustimmung sämtlicher Wohnungseigentümer. Das hat der Bundesgerichtshof /BGH) entschieden (Az.: V ZR 48/13).

In dem verhandelten Fall hatten die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft mehrheitlich den Beschluss gefasst, einem Unternehmen die Aufstellung und den Betrieb einer Mobilfunkanlage auf dem Fahrstuhldach der Wohnungseigentumsanlage zu gestatten. Die Klägerin – ebenfalls Mitglied der Wohnungseigentümergemeinschaft – war damit nicht einverstanden. Der von ihr gegen den Beschluss erhobenen Anfechtungsklage haben beide Vorinstanzen mit der Begründung stattgegeben, die Anbringung der Mobilfunkanlage sei eine bauliche Veränderung, die der Zustimmung sämtlicher Wohnungseigentümer bedurft hätte. Die restlichen Eigentümer fochten diese Urteile an.
Der BGH hat die Vorinstanzen auch in Hinblick auf eine andere Erwägung bestätigt: Jener, dass auf der Grundlage des allgemeinkundigen wissenschaftlichen Streits um die von Mobilfunksendeanlagen ausgehenden Gefahren und der daraus resultierenden Befürchtungen zumindest die ernsthafte Möglichkeit einer Minderung des Miet- oder Verkaufswerts von Eigentumswohnungen besteht. Dies stellt eine Beeinträchtigung dar, die ein Wohnungseigentümer nicht zustimmungslos hinnehmen muss.
Zustimmungserfordernis gestärkt

Auch der Argumentation der klagenden Rest-Eigentümergemeinschaft, dass Strahlenemissionen unwesentlich und daher hinzunehmen sind, wenn die einschlägigen Grenz- und Richtwerte eingehalten werden, konnte der BGH nicht folgen. Denn die Norm regelt nicht den Konflikt unter Wohnungseigentümern darüber, wie mit dem Gemeinschaftseigentum umgegangen werden soll und ob hierzu bauliche Veränderungen mit all ihren Vorzügen und Nachteilen vorgenommen werden sollen.

Laut Bundesgerichtshof soll sichergestellt werden, dass das Recht jedes Wohnungseigentümers, auf Entscheidungen über bauliche Veränderungen durch das Zustimmungserfordernis maßgebend Einfluss zu nehmen, grundsätzlich gewahrt bleibt. In diese Befugnis darf nur eingegriffen werden, soweit Wohnungseigentümer von der Maßnahme gar nicht oder nur ganz geringfügig betroffen sind.

Quelle: n-tv.de , awi

Sendemasten sorgen für Unmut. (Foto: dpa)

n-tv.de

Mobilfunksendeanlagen auf Dächern sind allerorten zu besichtigen. Wollen sich Wohnungseigentümergemeinschaften durch die Installation der umstrittenen Sender etwas dazuverdienen, ist die Sache aber nicht so einfach.
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Cyber-Kriminelle knacken 16 Millionen Zugangsdaten für Online-Dienste



www.focus.de

Unbekannte haben 16 Millionen Zugangsdaten verschiedener Onlinedienste gekapert – vor allem deutsche Nutzer sind betroffen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Wer wissen will, ob sein Konto geknackt wurde, kann das überprüfen.
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Röttgen: “Konflikt mit USA ist grundsätzlich und ernst”



www.focus.de

Die USA wollen die Sammlung von Telefonverbindungdaten durch ihre Geheimdienste ab sofort besser kontrollieren. Die echte Wende im NSA-Skandal bringt das wohl nicht. Die Amerikaner werden weiter Bürger in anderen Ländern ausspähen. Norbert Röttgen reagiert enttäuscht auf die Rede.
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Obama will Programm zu Telefonüberwachung stoppen



www.focus.de

US-Präsident Barack Obama will Regierungskreisen zufolge ein umstrittenes Programm zur Sammlung von Verbindungsdaten bei Telefongesprächen stoppen.
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App soll Flirtwillige und Straftäter enttarnen



www.focus.de

Wer sitzt mir da im Zug gegenüber? Statt ihn oder sie – wie altmodisch! – einfach anzusprechen, könnte bald ein Foto mit dem Handy reichen, um das herauszufinden. Angeblich soll es eine App geben, die dem Nutzer gleich den Namen und das Facebook-Profil des Fotografierten nennt.
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Mit USB-Stick Bankomaten übernommen – 4. Jänner 2014, 10:55
Mit speziell entwickelter Malware und einem USB-Stick gingen die Täter auf Diebestour.

http://derstandard.at/1388650077809/Mit-USB-Stick-Bankomaten-uebernommen

Sicherheitsforscher analysierten eine hochentwickelte Malware, mit der bereits eine Bank bestohlen wurde

Vom 30. Chaos Communication Congress (30C3) wurde bereits einiges berichtet, nun gibt es einen brisanten Nachschlag von zwei nicht namentlich genannten Sicherheitsforschern. Diese stießen nämlich auf eine Malware, mit der ein Bankautomat problemlos per USB-Stick übernommen werden kann und auch bereits Anwendung fand.
>> http://www.youtube.com/watch?v=0c08EYv4N5A

Code weist noch nie dagewesene Funktionen auf

Versuche mit eigens entwickelter Schadsoftware Geld illegal abzuheben sind nicht neu, der von den Forschern entdeckte Code ist in seiner Art und Weise jedoch außergewöhnlich und weist neue Anwendungsmöglichkeiten auf, die bisher noch nicht entdeckt wurden. Eine davon ist die Challenge-Response-Abfrage, bei der kontrolliert werden kann, wer auf dem Automaten Geld abhebt. Mittels zwölfstelligen Code gelangt man in eine spezielle Benutzeroberfläche bei der angezeigt wird, wie viel Bargeld sich in dem Automaten befindet. Dieses lässt sich dann auch problemlos beheben.
Spuren konnten problemlos verwischt werden

Weiters wurde die Malware mit einer Kopie des Systinternal-Tools “sdelete” versehen, das nach einer erfolgreichen Übernahme sämtliche Spuren verwischt, sodass diese nicht nachgewiesen werden kann. Hierfür ist ist ebenso eine Challenge-Response-Authentifizierung vorgesehen. Eine weitere Funktion ermöglicht es außerdem den Netzwerkschalter des übernommenen Geräts zu kontrollieren. Nachforschungen ergaben außerdem, dass die Malware für jeden einzelnen Automaten maßgeschneidert wurde. Dies lässt Spekulationen offen, ob die Programmierer der Schadsoftware mit einem Insider bei der betroffenen Bank oder dem Hersteller zusammenarbeiten.

Der 30C3-Vortrag der Sicherheitsforscher als Video
Automaten operierten mit Windows XP

Um an das Geld des Automaten zu gelangen, schnitten die Täter damals ein Loch in die Plastikverkleidung des Geräts, um einen USB-Stick an die mit Windows XP versehene Maschine anzuschließen. Mittels Hiren’s BootCD wurden nach einem erzwungenen Neustart Daten von der Festplatte des Automaten gestohlen, daraufhin wurde ein Script ausgeführt, welches die Malware auf den Rechner brachte. Diese zeichnete nach erfolgreicher Infizierung sämtliche Tasteneingaben auf und wurde nach Eingabe des zwölfstelligen Codes aktiv. Nach erfolgreicher Abhebung wurde das Loch in der Plastikverkleidung dann auch wieder von den Tätern verschlossen.
Zumindest ein Täter wurde ausgeforscht

Die betroffene Bank konnte, nachdem immer wieder Geld aus den Automaten verschwunden war, zumindest einen Täter nach intensiver Videoüberwachung ausforschen und erwischen. Auf dem sichergestellten USB-Stick fand sich die Malware, die von den Sicherheitsforschern nun analysiert wurde. Laut Log-Dateien soll diese auch insgesamt vier Automaten übernommen haben. (red, derStandard.at, 04.01.2014)

Links:
>> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bankautomaten-per-USB-Stick-uebernommen-2074773.html

>> http://events.ccc.de/congress/2013/Fahrplan/events/5476.html

Mit speziell entwickelter Malware und einem USB-Stick gingen die Täter auf Diebestour. foto: apa/fohringer
vergrößern 500×400 >>http://images.derstandard.at/2014/01/04/1388658596633-Bankomat.jpg

derstandard.at

Sicherheitsforscher analysierten eine hochentwickelte Malware, mit der bereits eine Bank bestohlen wurde
link

Schwerer Vorwurf: Facebook späht Privatnachrichten aus



www.focus.de

Facebook hat in den USA mit einer schwerwiegenden Sammelklage zu kämpfen: Zwei Nutzer werfen dem Unternehmen vor, Privatnachrichten für Werbezwecke zu missbrauchen. Hat die Klage Erfolg, muss Facebook mit einer horrenden Strafe rechnen.  
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